ÜBER MICH

Antje Waterholter
Architektin und Architekturpsychologin
M.Sc. Kommunikations- und Betriebspsychologie
Seit 1992 bin ich als freischaffende Architektin, Architekturpsychologin, Beraterin und Dozentin tätig und verwirkliche gemeinschaftlich nachhaltige Wohn-, Arbeits,- Lern- und Therapieräume, die sich zu lebendigen Orten für ein soziales Miteinander in Unternehmen und Non-Profit-Organisationen entwickeln.
Antje Waterholter


Meine Inspiration finde ich in den Menschen und der Natur. Die gesamtheitliche Umwelt in ihrer Vielfalt kennenzulernen, als Bereicherung wahrzunehmen und wertzuschätzen, ist meine Motivation. Diese Diversität versuche ich auch in den Menschen zu entdecken und die inneren Werte über die Gestaltung physischen Raumes sichtbar werden zu lassen.

Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen gründete ich 1994 die Hilfsorganisation Architekten über Grenzen und unterstütze seitdem weltweit Menschen und Wiederaufbauprojekte in Krisenregionen. Die darüber gesammelten Erfahrungen haben mich persönlich nachhaltig geprägt. Um die Situationen von Menschen in instabilen Regionen besser zu verstehen und authentische Beziehungen aufzubauen, insbesondere im Rahmen erster Vorhaben in Lateinamerika, absolvierte ich ein Studium der spanischen Sprache und hispanoamerikanischen Kultur sowie Fortbildungen zur Interkulturellen Kommunikation und internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Im Verlauf meines, Anfang 2019, abgeschlossenen Masterstudiums der Kommunikations- und Betriebspsychologie startete ich eine Langzeitstudie zur Mensch-Umwelt-Beziehung, in welcher die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen mentalen Wohlbefindenszuständen von Nutzer*innen und organisch gestalteten Räumen qualitativ untersucht und die Bedeutung Positiver Emotionen wie gleichermassen Positiver Interventionen sichtbar gemacht werden.

Nach meinem Zuzug in die Schweiz 2016 habe ich zunächst in zwei Unternehmen als Bauherrenberaterin im Bereich Schulraumentwicklung gearbeitet und als Workplace Consultant neue Arbeitsplatzkonzepte für ein Universitätsspital entwickelt. Für die Auftraggeber*innen habe ich Projekte in Zürich, Basel und Bern sowie im Kanton St. Gallen verantwortlich betreut.

Seit 2017 engagiere ich mich in der SWIPPA, der Schweizerischen Gesellschaft für Positive Psychologie und beschäftige mich in diesem Umfeld mit ressourcenorientierten Merkmalen zur Gestaltung positiver Arbeitsplätze.

Seit 2019 bin ich Teammitglied bei Ecoloc. In dieser gemeinnützigen Organisation, die sich mit der Kraft lokaler Ökonomien beschäftigt, ist mein Schwerpunktthema die Wertschöpfung über Wertschätzung – durch Partizipation die Anspruchsgruppen mit ihren vielfältigen Anliegen zu verbinden und das darin liegende Humanpotenzial zur Entfaltung zu bringen.

Meine langjährigen Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse teile ich mit den Menschen nicht nur in der praktischen Projektarbeit, sondern ebenso als Dozentin und Gastkritikerin an Hochschulen und Universitäten, in Deutschland wie auch in der Schweiz.

Mit viel Freude, Leidenschaft, Empathie und Geduld nehme ich mich den unterschiedlichsten Vorhaben an und verwirkliche gemeinsam mit allen Beteiligten aussergewöhnliche Projekte, bei denen Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen und eine Einheit bilden. Aber das Wichtigste ist mir, dass ich Räume erschaffen kann, die etwas bewirken und einen Unterschied machen.

Veröffentlichungen

Waterholter, A. (2019). Das Wohlbefinden im Raum: Architekturpsychologie, Biophilic Design und Nutzer-Partizipation. In I. Kadisch (Hrsg), Wertefundierte Organisationsentwicklung: Methoden, Ansätze und Wirkfaktoren. Hamburg: tredition.

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Waterholter, A. (2019). Mental Health und Biophilic Design: Wie Nutzerinnen und Nutzer mit Pflanzen gestaltete Arbeitsumgebungen erleben und sich darin verhalten. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin.

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Buch Waterholter, A. (2008). Wir machen Schule: Ein Beteiligungsprojekt am Beispiel der Kinderschule Bremen. Bremen: Aschenbeck. Herausgegeben im Auftrag des Bremer Zentrums für Baukultur von Volker Plagemann und Eberhard Syring. Schriftenreihe Band 9.

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